RUNDUM GESUND

Der Weg zum Pflegebet

EXPERTENTIPP

 

– Foto: Burmeier

Moderne Pflegebetten wie das Burmeier-Modell „Dali“ bieten Patienten wie Angehörigen ein hohes Maß an Funktionalität und Bequemlichkeit – und damit neue Lebensqualität im Alltag.

Ein Pflegebett im Haushalt – das ist oft ein großer Einschnitt. Manchmal wird es ganz plötzlich gebraucht, wenn die eben noch selbstständige Mutter nach einem Sturz nicht mehr ohne Unterstützung zurechtkommt. Manchmal steht es am Ende eines langen, schleichenden Prozesses wachsender Pflegebedürftigkeit, der bereits alle Beteiligten psychisch und physisch stark gefordert hat.

Angehörige haben oft wenig Zeit und Nerven, sich mit bürokratischem Papierkram zu befassen. Wie also kommt man am besten zu einem Pflegebett?

Kosten übernimmt Krankenkasse oder Pflegekasse

Die Kosten für ein Pflegebett kann entweder die Krankenkasse des Pflegebedürftigen übernehmen oder – wenn ihm ein Pflegegrad zugesprochen wurde – die Pflegekasse.

Der Gesetzgeber sieht einen Vorrang der Krankenkasse vor, daher sollten Sie zunächst mit dem Hausarzt sprechen. Wenn dieser ein Pflegebett befürwortet, stellt er eine Verordnung über ein „behindertengerechtes Bett“ aus (auch als „Krankenbett“ bezeichnet, obwohl es sich um ein normales Pflegebett und keineswegs um ein Klinikbett handelt). Für dieses Krankenbett wird kein Pflegegrad benötigt.

Sanitätsfachhändler hilft bereits beim Antrag

Reichen Sie einen Antrag auf das Krankenbett mitsamt der ärztlichen Verordnung bei der Krankenkasse des Pflegebedürftigen ein. Bei diesem Antrag hilft Ihnen häufig bereits Ihr Sanitätsfachhändler vor Ort.

Krankenkassen arbeiten bei der Lieferung von Hilfsmitteln mit Vertragspartnern zusammen. Ob ein Sanitätshaus Partner Ihrer Kasse ist, finden Sie oft über eine Suchfunktion auf der Homepage der Kasse heraus.

– Damit Sie möglichst schnell zu Ihrem Pflegebett kommen, hilft Ihnen gerne Ihr Sanitätshaus bei den nötigen Formalitäten. – Foto: Burmeier

Sanitätsfachhändler bleibt Ihr Ansprechpartner

Die Krankenkasse hat drei Wochen Zeit, über Ihren Antrag zu entscheiden. Wird er positiv beschieden, liefert der zuständige Fachhändler ein adäquates Bett mitsamt Matratze und baut es vor Ort auf. Der Nutzer muss zehn Prozent der Kosten (maximal 25 Euro) selbst zuzahlen.

Der liefernde Fachhändler bleibt Ihr Ansprechpartner bei allen Fragen rund um das Bett und holt es wieder ab, wenn es nicht mehr benötigt wird.

Pflegekasse und Pflegegrade

Lehnt die Krankenkasse den Antrag ab, sollten Sie Rücksprache mit dem Arzt halten und Widerspruch einlegen. Alternativ können Sie den Antrag auch bei der Pflegekasse einreichen, wenn der Pflegebedürftige einen Pflegegrad besitzt.

In Deutschland gibt es fünf Pflegegrade, die vom Medizinischen Dienst der Krankenkassen (MDK) nach eingehender Prüfung vergeben werden und mit finanziellen Zuwendungen und Betreuungsansprüchen verbunden sind.

Prinzipiell ist es sinnvoll, für pflegebedürftige Angehörige zuhause einen Pflegegrad bei der Pflegekasse zu beantragen. Diese ist organisatorisch der Krankenkasse angeschlossen, die Kontaktdaten sind also gleich.

Stellt der MDK eine Pflegebedürftigkeit fest, kann er in seinem Gutachten bereits den Bedarf eines Pflegebettes vermerken. In diesem Fall kann die Pflegekasse die Kosten auch ohne ärztliche Verordnung übernehmen.

Klinik kann behilflich sein

Wird ein Bett sehr schnell nach einer Behandlung im Krankenhaus benötigt, etwa nach einem Sturz oder Schlaganfall, kann Ihnen die Klinik behilflich sein. Sie muss auf Wunsch durch ihr Entlassmanagement sicherstellen, dass gesetzlich versicherte Patienten nach Abschluss der Akutbehandlung angemessen versorgt sind.

Ansprechpartner ist für Sie der Sozialdienst des Krankenhauses, der beispielsweise den Wechsel des Patienten in eine Kurzzeitpflege organisieren kann. Fällt die Wahl auf ein häusliches Pflegebett, kann der Stationsarzt die Verordnung ausstellen.

Privatversicherte Patienten sollten sich an ihre private Pflegeversicherung (PPV) wenden – diese kann nach Aktenlage einen vorläufigen Pflegegrad zuteilen, der später vor Ort überprüft wird.

Standard: Betten mit Hilfsmittelnummer

Bei Betten auf Rezept handelt es sich in der Regel um Modelle mit einer Hilfsmittelnummer. Diese bieten höchste Sicherheit, guten Komfort, leichte Bedienbarkeit und eine ansprechende Optik.

Für Privatkunden, die besonderen Komfort und umfassende Unterstützung im Alter wünschen, ist das wohnliche Niedrigbett „Regia“ von Burmeier konzipiert. – Foto: Burmeier

Sie haben höhere Ansprüche?

Was aber, wenn die Ansprüche noch höher sind? Wenn Sie gerne ein Niedrigbett zur Sturzprophylaxe, eine geteilte Seitensicherung zur Mobilitätsförderung oder einen elegant gepolsterten Bettumbau hätten? Oder wenn der Nutzer Wert darauf legt, ein neues Bett zu erhalten und kein gebrauchtes aus dem Fallpauschalen-System?

Die Krankenkasse wird hier nur selten einspringen, denn sie muss laut Sozialgesetzbuch lediglich sicherstellen, dass die Versorgung „dem allgemein anerkannten Stand der medizinischen Erkenntnisse“ entspricht, „den medizinischen Fortschritt“ berücksichtigt und „wirtschaftlich“ ist.

Aber Sie können natürlich jederzeit privat ein Pflegebett erwerben. Sowohl stationäre als auch Online-Fachhändler bieten in der Regel eine Auswahl attraktiver Modelle an. Wenn Sie ein Rezept besitzen und ein Premiummodell erwerben möchten, sollten Sie mit Ihrem Fachhändler über die Möglichkeit einer Zuzahlung sprechen.

Pflegebett schon vor der Pflegebedürftigkeit

Ohnehin sind komfortable Betten bereits lange vor einer eventuellen Pflegebedürftigkeit eine lohnende Investition. Diese Betten fügen sich mit ihrer attraktiven Optik perfekt in jede Wohnung ein und bieten eine Unterstützung, die man schon bald nicht mehr missen möchte.

Weitere Infos im Sanitätshaus oder bei Burmeier

Für weitere Fragen rund ums Pflegebett wenden Sie sich vertrauensvoll an Ihr örtliches Sanitätshaus.

Antworten auf häufig gestellte Fragen gibt Ihnen auch die FAQ-Seite des Herstellers Burmeier: https://www.burmeier.com/faq/privatkunden/ oder dessen Erklärvideo unter https://youtu.be/RG5rEkCKxuA

Quelle: Burmeier – Ihr Spezialist für Betten und Möbel in der Pflege zuhause  www.burmeier.com