RUNDUM GESUND

Nicht weniger, sondern richtig trinken

WISSENSWERTES ZUM THEMA BLASENSCHWÄCHE

Idealer Durstlöscher für Inkontinenz-Betroffene: koffeinfreier Rooibostee.

– Foto: djd / Ontex Healthcare Deutschland / shutterstock / Vladislav Noseek

Auch Menschen mit Blasenschwäche sollten ausreichend Flüssigkeit zu sich nehmen. Wichtig ist dabei, was sie trinken. Ungünstig sind harntreibende Getränke – aber es gibt ja geeignete Alternativen.

Millionen Menschen kennen das Gefühl, nach dem Trinken dringend auf die Toilette zu müssen und ungewollt Urin zu verlieren. Viele glauben, es löse das Problem, wenn sie weniger Flüssigkeit zu sich zu nehmen.

Ein fataler Irrtum. Wichtig ist stattdessen, was die Betroffenen trinken. Wer harntreibende Getränke gezielt meidet, kann seinem Körper trotz Blasenschwäche genügend Flüssigkeit zuführen. Deshalb sollte man Alkohol nur in Maßen genießen, er stimuliert die Blase. Und statt den Durst mit Kaffee, grünem oder schwarzem Tee sowie kohlensäurehaltigen und gezuckerten Getränken zu löschen, sollte man vermehrt zu Wasser, koffeinfreiem Rooibostee und selbst gemachten Saftschorlen greifen.

Immer ausreichend trinken

„Zum Thema Blasenschwäche halten sich beharrlich Halbwahrheiten und Mythen in der Öffentlichkeit“, betont auch Detlef Röseler, Geschäftsführer der auf Inkontinenzprodukte spezialisierten Ontex Healthcare Deutschland GmbH. So ist laut der Studie „Mythos Inkontinenz“ jeder fünfte Befragte der Meinung, dass bei Blasenschwäche eine generelle Zurückhaltung beim Trinken ratsam sei. Und 15 Prozent halten es für sinnvoll, beim Essen auf ein Getränk zu verzichten.

Wasser oder selbstgemachte Satfschorlen sind für Menschen mit Blasenschwäche besser, als den Durst mit Kaffee oder kohlensäurehaltigen und gezuckerten Getränken zu löschen.

– Foto: djd / Ontex Healthcare Deutschland / shutterstock / malinkaphoto

Von beidem rät Detlef Röseler dringend ab: „Eine nicht ausreichende Trinkmenge führt zu besonders hoch konzentriertem Harn, der wiederum die Blase reizt.“ Wer unter Inkontinenz leidet, sollte bei normaler Belastung mindestens 1,5 Liter pro Tag trinken. Für ältere Menschen mit einem geringen Durstgefühl gilt die Faustregel, dass sie jeden Tag 30 Milliliter pro Kilo Körpergewicht benötigen.

Wer unter Inkontinenz leidet, sollte bei normaler Belastung mindestens 1,5 Liter pro Tag trinken. Für ältere Menschen mit einem geringen Durstgefühl gilt die Faustregel, dass sie jeden Tag 30 Milliliter pro Kilo Körpergewicht benötigen.

– Foto: djd / Ontex Healthcare Deutschland / shutterstock / Halfpoint

Mit dezenten Hilfsprodukten ein aktives Leben führen

Durch ausreichende Flüssigkeitszufuhr tut man seiner Gesundheit etwas Gutes und kann mit einem dezenten Hilfsprodukt ein aktives Leben führen. Unter www.inkontinenz.de finden Betroffene neben vielen Infos die Servicenummer für eine kostenlose, diskrete und unverbindliche Produktberatung.

Natürlich bekommen Sie auch in Ihrem Sanitätshaus kompetente Antworten und individuelle Unterstützung zum Thema Blasenschwäche.

Quelle: djd / iD