Prothetik bringt Ihnen die Beweglichkeit zurück

Nach Amputation: Vom Freizeitsport bis zu den Olympischen Spielen

Beweglichkeit bleibt Lebensqualität. Dies gilt in jedem Alter und vor allem nach einer Amputation der unteren Extremität. So vielfältig und individuell unser Leben ist, so verschieden sind die Anforderungen an eine Prothese. Prothesen sind heute viel mehr als nur einfache Ersatzteile für den menschlichen Körper. Aus den simplen Holzbeinen der Vergangenheit, die dem damaligen Stand der Technik entsprachen, sind heute raffinierte Hightech-Konstruktionen geworden. Mit dieser modernen Prothese sollen Sie komfortabel und sicherer gehen können. Das Gangbild kommt dem natürlichen Vorbild näher.

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Heute können Sie mit einer Fußprothese viele Alltags- und Freizeitaktivitäten ohne größere Einschränkungen gestalten. So steuern Mikroprozessoren bei Oberschenkelprothesen die künstlichen Kniegelenke und eröffnen Ihnen deutlich mehr Bewegungsspielraum. In den 1920er Jahren begannen die Experten, Prothesen nach wissenschaftlichen Kriterien zu bauen. Damals wurde eine Entwicklung angestoßen, die heute in computergesteuerten Hightech-Anfertigungen gipfelt. Daraus entstanden unter anderem spezielle Unterschenkel-Prothesen, Vorfußprothesen und sogar Zehenprothesen.

Hätten Sie’s gedacht? Moderne Beinprothesen sind so konstruiert, dass man Ihnen beim Gehen das Handicap kaum ansieht. Inzwischen ist es sogar möglich, mit einer Beinprothese auf dem Fahrrad oder mit Inlineskates zu fahren, wie unser Kunde Dennis eindrucksvoll beweist:

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Besondere Spezialanfertigungen für Spitzensportler:innen haben in den letzten Jahren zu einer wahren Leistungsexplosion im Parasport geführt. In einigen Disziplinen reichen die Ergebnisse inzwischen schon erstaunlich nah an die Resultate der nicht amputierten Sportler:innen heran. Voraussetzung hierbei ist natürlich immer eine Versorgung, die den individuellen Bedürfnissen entspricht. Die bestmögliche Art der Versorgung erarbeiten unsere Experten mit Ihnen gemeinsam in einem Gespräch.

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Qualität durch technisches Know-how und Handwerkskunst

Eine hohe Bedeutung für Qualität und Tragekomfort der Prothese besitzt die individuelle Stumpfbettung. Sie ist verbindendes Element zwischen Ihrem Körper und der künstlichen Extremität. Die Produktion Ihrer Prothese ist geprägt von technischem Know-how, handwerklicher Tradition und Präzision. In den letzten Jahren hat es durch den Einsatz neuer Werkstoffe wie Silikon-, Kunststoff- und Karbontechnik rasante Fortschritte gegeben. Hilfsmittel sind wesentlich leichter geworden und kompensieren krankheitsbedingte Handicaps besser.

Speziell bei der Herstellung von Prothesen profitieren Sie allerdings immer noch von der Fähigkeit der Orthopädietechniker:innen. Die Techniker:innen schöpfen bei der Anpassung der Hilfsmittel aus einem großen Erfahrungsschatz, wenn Sie in der Gehschule mit unterschiedlichen Bodenbelägen, Treppen und Schrägen auf den Alltag vorbereitet werden. Das trifft ebenfalls auf die neuste Technologie zu, die in Herstellung und Einstellung Ihrer Prothese einfließt: Zum Beispiel modernste Laser-Technik, um Ihr Gangbild zu kontrollieren.

Ihr Experte

  • Seit 1991 im Beruf
  • Seit 1991 bei Hoffmeister

“Mein Job ist jedes Mal wieder eine Herausforderung und
es ist jedes Mal wieder eine Freude, die Menschen auf die Beine
und damit zurück in ein mobiles Leben zu bringen”

Ihre häufig gestellten Fragen:

Zum ersten Mal begegnen Sie uns meist im Krankenhaus nach einer Amputation. Ab diesem Zeitpunkt gehören Sie zu unserer Familie. Wir erklären Ihnen, wie es jetzt weiter geht und wie wir Sie wieder auf die Beine bekommen. Wenn Sie möchten, erhalten Sie bei uns sogar Ihren festen Ansprechpartner oder Ihre feste Ansprechpartnerin, welche Sie ab diesem Zeitpunkt auf Ihrem Weg in einen Alltag mit Prothese begleitet. Um Ihre Prothese herzustellen, nehmen wir Maß an Ihrem Stumpf und machen einen Gipsabdruck, sobald die Wundheilung eingetreten ist. Mit diesen Daten stellen wir dann einen Probeschaft her. Sobald dieser fertig ist, sehen wir uns wieder.

Bei einer Prothese ist eine Zwischenanprobe unumgänglich. Damit Ihre Prothese perfekt sitzt, bedarf es sogar mehrerer Proben. Im ersten Test wird aus Ihrem Abdruck ein Probeschafft gefertigt. Dieser durchsichtige Schaft ermöglicht es unseren Experten genau zu sehen, ob Ihre spätere Prothese optimal sitzen wird oder hier und da noch Anpassungen vorgenommen werden müssen. Nach dem Probeschafft erfolgt der Aufbau Ihrer eigentlichen Prothese und ein weiterer Anprobetermin. Hier dürfen Sie Ihre Prothese dann auf Herz und Nieren testen. Auf unserem extra dafür ausgelegten Parkour simulieren wir unterschiedliche Untergründe und Hürden aus Ihrem Alltag. Sitzt die Versorgung jetzt perfekt und bedarf es keiner weiterer Änderungen, können Sie Ihre neue Prothese direkt anbehalten und mitnehmen.

Die richtige Auswahl der Prothese ist von verschiedenen Faktoren abhängig. Gemeinsam mit Ihnen betrachten wir Ihre Mobilität, Ihren Alltag, die Beschaffenheit Ihres Stumpfes und den Nutzen, den Sie sich von dieser Prothese versprechen. Vom Schafft, über den Liner bis hin zum Fuß erarbeiten wir dann, welches das passende Modell für Sie und Ihre Lebensqualität ist. Dann reichen wir einen Antrag bei Ihrer Krankenkasse ein. Wir begleiten Sie bei der Beantragung und unterstützen Sie. Entstehen Probleme im Genehmigungsverfahren können eine Begründung und Stellungnahme unsererseits weiterhelfen. Damit Sie Ihren Versorgungsanspruch entsprechend der Technik und Mobilität gelten machen können.

Die prothetische Versorgung findet bei uns nur in unserem speziellen Kompetenzzentrum für Orthopädietechnik statt. Im Vorlingskamp 4 in Braunschweig freuen sich unsere Technikerinnen und Techniker, Sie mit eigener Werkstatt, 7-Achs-Fräsroboter und Gehschule optimal für Ihren Alltag zu versorgen. Wir holen Sie sogar ab. Mit unserem speziellen Fahrservice werden Sie ganz stilecht von unserem Taxipartner direkt an der Haustür abgeholt und sicher zu unserem Kompetenzzentrum für Orthopädietechnik gebracht. Die meisten Erstversorgungen finden jedoch im Krankenhaus unmittelbar nach der Amputation statt. Dort versorgen Sie unsere Expertinnen und Experten dann umfassend vor Ort.

Mit unserer Selbsthilfegruppe Prothese38 möchten wir einen Austausch von Prothesenträgerinnen und -trägern in der Region 38 ermöglichen. Alle Mutmacher und Mutmacherinnen sind hier herzlich willkommen. Bei Prothese38 geht es darum, über den Alltag mit der Prothese zu sprechen, sich und anderen Mut zu machen und Trost zu spenden. In unseren regelmäßigen Treffen gibt es neben Kaffee, Kuchen und tollen Gesprächen ebenfalls immer wieder Fachvorträge zu den neuesten Entwicklungen auf dem Prothesenmarkt. Melden Sie sich gerne, wenn Sie auch einmal dabei sein möchten. Ihre Ansprechpartnerin Frau Heinze beantwortet Ihre Fragen unter 0531-123 330.

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